Über uns
Wenn wir darüber nachdenken, wie schwierig es für Pferde sein muss, unsere Beweggründe, die Zeichen und Sprache zu verstehen, würden wir nie unsere Geduld mit ihnen verlieren, wenn sie uns nicht verstehen oder uns wundern, dass sie falsch reagieren. J. S. Rarey
Gunnar Wiedner :
Pferde haben mich schon seit meiner Kindheit fasziniert, doch mit dem Reiten habe ich erst 1993 begonnen. Nach den ersten konventionellen Reitversuchen, wurde mir schnell klar, dass ich mich intensiv der klassischen Dressur widmen möchte. Zunächst führte mich mein Weg zu verschiedenen namhaften Ausbildern nach Portugal und Spanien, bis ich 1999 Philippe Karl begegnete. Ich nahm an zahlreichen offenen Lehrgängen teil und fuhr regelmäßig mit meinen Pferden zum intensiven Training nach Südfrankreich. Nach Abschluß der 3-jährigen Reitlehrerausbildung der Ecole de Légèreté (Schule der Leichtigkeit) nehme ich weiterhin an den Trainerkursen von Philippe Karl teil.
Seit 1997 begleitet mich der Lusitano „Anaconda” auf meinem Weg. Er ist inzwischen 23 Jahre alt. Er ist ein außergewöhnlich sensibles empfindsames Pferd, der auch schnell hysterisch werden kann. Er lehrte mich nie die Geduld zu verlieren und mit minimalsten Hilfen zu reiten. Im November 2006 kam der junge Graditzer Hengst „Don Juan” dazu, den ich im Sinne der Schule der Légèreté ausbilde.
Evelyn Schloßhan-Wiedner :
Ich reite schon seit ich denken kann, schon mit 3 Jahren nervte ich meine Eltern mit dem Wunsch nach einem Pony. In meiner Kindheit ritt ich viele verschiedene Pferde, ritt nach den Richtlinien der FN – Dressur, Springen und Jagden. Mit 18 Jahren kaufte ich mir mein erstes Pferd – einen schwierigen Partbred-Araber. Er war mein Lehrmeister niemals aufzugeben und nach Kommunikationswegen zu suchen. 1999 führte auch mich mein Weg zu Philippe Karl. Ich nahm an zahlreichen offenen Lehrgängen teil und fuhr regelmäßig mit meinen Pferden nach Südfrankreich. Ich bin froh die Möglichkeit zu haben meine Pferde Siroco, Burgos und Sabao die sehr unterschiedlich von ihrem Interieur sind, weiter auszubilden und bei der täglichen Arbeit von ihnen lernen zu dürfen.
“In der Reitkunst des romanischen Kulturkreises sucht man von Anfang an die Entspannung des Kiefers, im germanischen Kulturkreis lässt man sie aber nur gegen Ende der Ausbildung zu.” (aus den Schriften von Nuno Oliveira)
